Frequently Asked Questions ... das, was wir oft gefragt werden!
Bitte beachten: Die nachfolgenden Antworten beziehen sich auf den noch gegenwärtig angebotenen Diplom-Studiengang. Zur Zeit laufen die Planungen in Bezug auf die Umstellung zum Bachelor/ Master-Studiengang. Nähere Informationen werden so bald verfügbar auch hier erscheinen.
1. Frage: Wo arbeiten Fremdenverkehrsgeographen nach ihrem Diplomabschluss?
Antwort: Grob kann gesagt werden, dass ca. 30-35% im öffentlichen Tourismus arbeiten (Geschäftsführung/Mitarbeiter/in in Tourist-Informationen auf kommunaler und/oder regionaler Ebene, Kurdirektor/in), ca. 30-35% bei Reiseveranstaltern im Produktmanagement oder Marketing und die übrigen Absolventen arbeiten z.B.
-
in Unternehmensberatungen mit dem Schwerpunkt Tourismus und Freizeit,
-
im Bereich elektronische Medien wie z.B. Informations- und Reservierungssysteme
-
bei Airlines
-
in Ministerien
-
bei der DZT (Deutsche Zentrale für Tourismus)
-
als Professoren und Mitarbeiter an Fachhochschulen und Hochschulen
-
in der Regionalplanung
-
im Citymanagement und Stadtmarketing
-
bei Musical-Veranstaltern
-
in Kulturbüros
-
oder einfach auch in anderen Bereichen, die nicht immer direkt etwas mit Tourismus zu tun haben müssen.
2. Frage: Wie sehen die Berufsaussichten aus?
Antwort: Auch der Tourismus ist von den gegenwärtigen Konjunkturproblemen nicht verschon geblieben. Stellen sind nicht mehr so breit gestreut, wie es einst war. Und trotzdem gibt es vielfältige Möglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen. Ehemalige Studierende aus der Praxis betonen, das Praktika besonders wichtig sind, die während des Studiums absolviert werden (z.B. in den Semesterferien). Hier entstehen oft hilfreiche Kontakte, denn Personalchefs nehmen lieber jemanden den sie kennen und von dem sie schon wissen, wie er arbeitet.
3. Frage: Was ist der Unterschied zwischen Trier und anderen Uni`s oder FH's?
Antwort: In Trier liegt der Schwerpunkt der Ausbildung im geographischen Studiengang mit Wirtschaftsnebenfach (BWL oder VWL) und entsprechender Vertiefung im Hauptstudiengang. Hinzu kommt eine große Auswahl an Wahlfächern für das zweite Nebenfach. Wichtig ist generell die Unterscheidung zwischen dem geographischen Schwerpunkt z.B: an der Universität Trier und einem wirtschaftlichen Schwerpunkt an Tourismusstudiengängen der Fachhochschulen. Einen "reinen" Tourismusstudiengang wie beispielsweise an englischen Hochschulen gibt es derzeit an deutschen Hochschulen nicht. Geographie mit dem Schwerpunkt Fremdenverkehrsgeographie kann man hingegen nur an einer Universität studieren.
Infos hierzu bietet auch unser Erfahrungsbericht.
4. Frage: Welche Nebenfächer kann ich wählen?
Antwort: Das 1. Nebenfach bezieht sich auf den wirtschaftswissenschaftlichen Bereich (BWL oder VWL). Das zweite Nebenfach auf ein Fach aus einer umfangreichen Auswahl. Beim 2. Nebenfach kann man neben Fremdsprachen (die man allerdings auch „freiwillig“ bzw. zusätzlich z.B. im Rahmen der Zertifikatskurse belegen kann) auch Soziologie oder Psychologie u.v.m. belegen (genauere Informationen gibt es bei der Studienberatung: Dipl.-Geogr. Achim Schröder ). Für das erste Nebenfach ist es empfehlenswert, sich schon im ersten Semester zu entscheiden und nach Möglichkeit Vorlesungen und Übungen zu besuchen, da die Vorlesung über zwei Semester geht und man damit am besten früh anfängt. Für das 2. Nebenfach muss man sich nicht im ersten Semester entscheiden. Vielmehr sollte man das 1. Semester nutzen, um die potenziellen 2. Nebenfächer, die für einen in Frage kommen, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen bzw. mit Studierenden dieser Nebenfächer Erfahrungen auszutauschen. Um Verzögerungen im Studium zu vermeiden, empfiehlt es sich aber auch hier, zügig zu einer Entscheidung zu kommen.
5. Frage: Welche Voraussetzungen brauche ich, um Fremdenverkehrsgeographie studieren zu können?
Antwort: Ab dem Wintersemester 2004 / 2005 hat der Studiengang Angewandte Geographie / Fremdenverkehrsgeographie einen hochschulinternen NC. D.h. je nach Bewerberlage wird ein Numerus Clausus festgelegt. Genauere Informationen dazu gibt es im Diskussionsforum (Menü --> Diskussion) in der Rubrik "Fachstudienberatung".
Einerseits benötigt man die allgemeine Hochschulreife - das Abitur. Andererseits erfordert das Studium Kenntnisse der englischen Sprache. Diese können durch das Abschlusszeugnis nachgewiesen werden. Sie gelten als nachgewiesen, wenn Englisch in der Abiturprüfung bestanden wurde. Ist Englisch nicht Bestandteil der Abiturprüfung gewesen, z.B. durch Grundkursbelegung oder Abwahl, dann muss belegt werden, dass in den letzten drei Schuljahren mindestens drei halbjährige Englischkurse bestanden wurden.
Sollte dies nicht der Fall sein, dann können die Englischkenntnisse bis zur Vordiplomprüfung in Form eines zweisemestrigen Sprachkurses an der Universität Trier nachgeholt werden. Vergleichbare Leistungen, wie z.B. ein englischsprachiges Studium an einer Universität im englischsprachigen Raum werden ebenfalls anerkannt.
Weitere und genauere Informationen bekommt ihr bei der Studienberatung bei Herrn Dipl.-Geogr. Achim Schröder .
6. Frage: Ist es möglich, sich einfach mal eine Vorlesung von Fremdenverkehrsgeographie anzuhören?
Antwort: Ja klar! Wir empfehlen es sogar, denn so bekommt Ihr einen direkten Eindruck. Urteile lassen sich schließlich nur von dem machen, was man mit eigenen Augen gesehen und mit den eigenen Ohren gehört hat. Raum, Zeit und Thema könnt ihr von Dipl.-Geogr. Achim Schröder erfahren.
7. Frage: Welche Lehrveranstaltungen belege ich am besten in meinem ersten Semester?
Antwort: Dazu findet ihr genauere Informationen hier
8. Frage: Wie laufen die ersten Tage der „Neuen“ so ab?
Antwort: Für die Neuen ("Erstis") wird in den ersten Semesterwochen einiges angeboten.
Im Geo AK-ESA (Arbeitskreis – Erstsemesterarbeit) wird in der ersten Woche vor dem Semesterbeginn, der sog. Einführungswoche, in der Regel von Mo.-Fr. ein Ersti-Café angeboten, bei dem Fragen zum Studium und vor allem zum Stundenplan gerne beantwortet werden. Des Weiteren findet auch eine Einführungsveranstaltung statt, bei denen sogenannte Tutorengruppen gebildet werden, in denen ihr dann neue Leute kennen lernt und zusammen mit „ortskundigen“ Studenten in das Trierer Nachleben eintaucht.
Das offizielle Programm von Seiten des Fachbereichs findet man unter: http://www.geoesa-trier.de.vu/
Daneben ist auch die Fachschaft aktiv, die "von Studis für Studis" Tipps zum Einstieg in das Studium gibt und auch bei der Gestaltung des Stundenplans behilflich ist. Termine usw. erfährt man anhand von Aushängen o.ä. im Geozentrum (Campus II) und am Campus I. Am besten sieht man sich ab Mitte Oktober dort mal um und kommt nicht erst zum eigentlichen Beginn der Vorlesungen dort hin.
9. Frage: Ist es möglich auch im Sommersemester zu beginnen?
Antwort: Ja, das ist möglich.
10. Frage: Wie sieht die Wohnungssituation in Trier aus?
Antwort: Wie so oft im Leben gilt auch hier: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!" Im Wintersemester 2002/2003 zeigte sich die Wohnungssituation erstmals seit Jahren wieder angespannter, allerdings nur in den von Studenten bevorzugten Wohnungstypen (Appartements, WG-Zimmer, etc.) Die Zimmersituation ist in Trier bei rechtzeitiger Organisation nicht angespannter als anderenorts.
Also gilt es rechtzeitig eine Wohnung oder ein Zimmer zu suchen und sich zu informieren. Erste Anlaufstellen sollten der Service-Point des Studentenwerks im Studierendenhaus, die schwarzen Bretter in allen Uni-Gebäuden, aber auch die Tageszeitung "Trierischer Volksfreund" www.intrinet.de (Mittwochs- bzw. Samstags-Ausgabe) sein. Weitere Möglichkeiten sind verschiedene Internetportale, wie z.B: www.hunderttausend.de. Vor allem sollte man sich gleich am Anfang einen Busplan (Liniennetz der Stadt Trier: www.stadtwerke-trier.de/verkehr/linienetzplan.pdf) und Stadtplan besorgen (im Internet zum Ausdruck unter www.trier.de/tourismus).
Mit dem Semesterticket hat man die Möglichkeit alle Stadtbusse und verschiedene Züge nutzen zu können, die z.B. auch freitags und samstags selbst in die Vororte bis spät nach Mitternacht verkehren. Auf den Hauptbuslinien fahren die Busse alle 15 Minuten, zur Uni ca. alle 7 Minuten. Auf den Nebenbuslinien fahren die Busse im 30-Minuten-Takt.
Die Lage des Geozentrums findet Ihr unter http://www.uni-trier.de/uni/uniplan.gif.
Für einen Wohnheimplatz sollte man sich rechtzeitig anmelden.
11. Frage: Was sollte ich zum Einstieg unbedingt lesen? Bei Buchtipps gilt natürlich immer, dass man selbst vergleichen muss, welche Bücher einem verständlich genug sind, bzw. zusagen. Die UniBibliothek (kurz: "UNIBIB") verfügt über die meisten in den Vorlesungen und Seminaren verwendeten Bücher.
Unter folgender Adresse wurde die empfohlene Literatur für das Vordiplom Humangeographie zusammen gestellt: www.uni-trier.de/uni/fb6/fvgeo/literatur_vordiplom.pdf
Ist eine deiner Fragen noch unbeantwortet? Schick' uns eine Mail
|